MARGIT HÜTTNER KUNST & DESIGN
MARGIT HÜTTNERKUNST & DESIGN 

Berufung

In all den Jahren meiner künstlerischen Entwicklung habe ich mich immer wieder von anderen Künstlern und Meistern unterrichten lassen und von ihnen lernen können. Alle Techniken werden von mir angewandt und umgesetzt. Das Experimentieren mit allen Ausdrucksmöglichkeiten beschreibt meinen Künstlerweg! Aus diesem Grunde, kann man mich auf keine Kunstrichtung und auch auf keinen Kunststil festlegen. Sowohl die Malerei, Zeichnung, Drucktechnik, Bildhauerei und Keramik sind für mich wichtige und interessante Ausdrucksmöglichkeiten. Die Digitalisierung und deren Möglichkeiten interessieren mich genauso wie die Aquarellmalerei. Mein Vater Erwin Hüttner, hatte seine Ausbildung als Kirchenmaler bei dem Maler und Restaurator Konrad Ehmann (Künstler, Maler und Allrounder) in Nürnberg absolviert; mit dem Meister abgeschlossen und eine eigene Firma gegründet. Kirchenmalerei, Restauration, Vergoldung, Bauernmalerei, Ölmalerei und vieles mehr, begleitete mich daher schon von Kindesbeinen an. Die Leidenschaft für die Kunst und das frühe Üben begann daher schon in meiner Kindheit.

 

Ab dem 6. Lebensjahr malte ich bereits bunte Schmetterlinge auf Papier und  konnte diese für ein paar Zehnpfennig-Stücke an Mitschüler auf dem Pausenhof tauschen oder verkaufen. Für Veranstaltungen in der Schule, überall da, wo Malerei und Zeichnung gebraucht wurde, hatte man mich von den Unterrichtsstunden befreit um für den Schulgottesdienst wandgroße Malereien umzusetzen. Es war ein Privileg. Es folgten schon früh, die ersten Zeichenkurse ausserhalb der normalen Schulveranstaltungen. Die Ausbildung an der Fachoberschule für den Zweig Grafik-Design und danach das Studium an der Fachhochschule für Kommunikations-Design in Nürnberg habe ich mit 18 Jahren begonnen und mit 24 Jahren abgeschlossen. Unterschiedliche Praktikas in Drucktechnik (Kaltnadel, Lithografie, Holzschnitt usw.) sowie die Fotografie begleiteten mein Studium. Mit dem Abschluss Diplom Kommunikations-Design war ich danach erfolgreich in Werbeagenturen als Art Directorin tätig und konnte schöne Projekte umsetzen. Vorwiegend Firmenausstattungen, Logos und social Media. Es galten noch die zeichnerischen und layouterischen Fähigkeiten als ein Plus in diesem Beruf. Es war eine gute und schöne Zeit.

 

Mit dem Würfelmac von Appel fing die Wandlung in der Grafik an. Die neuen digitalen Techniken ermöglichten nun den Satz gleich am PC umzusetzen. Ab 1992 machte ich mich selbständig und verhalf Werbeagenturen die neue Technik für das Grafikgewerbe in Ihren Agenturen einzuführen. Es war eine Revolution für Kreative.

 

Bei all diesem Schaffen waren meine Grundprinzipien gleich geblieben, Kunst in der Werbung zu verwirklichen und nichts für den Papierkorb zu produzieren. Nichts ist schlimmer als sein Produkt in der blauen Tonne wieder zu finden. Es entstanden viele Firmenausstattungen, Logos und wertvolle Socialarts für Institutionen, für die es Spaß machte tätig zu werden. Einige große Werbeetats habe ich über Jahrzehnte hinweg erfolgreich und gewinnbringend betreut. Die Kunst habe ich weiter betrieben, für mich hat alles zusammen gehört. Teilweise wurden die künstlerischen Arbeiten in der Grafik mit einbezogen.

 

Mit vielen Künstlern habe ich mich während der ganzen Zeit sehr eng austauschen können und sie auch unterstützt mit meinem Knowhow. Von jedem habe ich gelernt. Es gab fruchtbare Kontakte in meiner damaligen Wahlheimat Stuttgart, was mich auch der Bildhauerei näher brachte. Die Kunst ist meine Leidenschaft und begleitet mich quasi von Kindesbeinen an. Regelmäßig suche ich andere Künstler auf, die mir noch etwas beibringen könnten.

 

Das Gaststudium an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg erweitert mein Wissen seit 12 Semestern. Das Lernen hört nicht auf. Die Kunstgeschichte vermittelt mir das nötige Wissen, seine eigene Position in der Kunst zu finden und mich selbst zu hinterfragen. Was tue ich hier eigentlich? Etliche Exkursionen in die großen Musseen, nach New York, Paris, Venedig, London, Berlin, Wien usw. haben sich angeschlossen und geben mir fruchtbare Impulse für mein eigenes Schaffen. Die Kunstgeschichte ist ein wichtiger Impulsgeber. Der Gegenwarts-Kunst und auch das, was unter IST DAS KUNST ODER KANN DAS WEG, stehe ich ich aufgeschlossen gegenüber. Diese Entwicklung ist ein Seismograph der momentanen Verfassung unserer Zeit und unserer Gesellschaft.

 

Lesen Sie unten in meiner Vita, wie mein Leben im Bereich Kunst und Grafik verlief:

 

 

VITA

Dipl. Kommunikations-Designerin Margit Hüttner

1963 Geboren in Sulzbach-Rosenberg, Bayern/Oberpfalz.

1979-1981 Private Wirtschaftsschule SABEL Nürnberg

1981-1983 FOS Gestaltung Nürnberg, Praktikum in Drucktechnik bei Thurn und Whürl

1983-1987 Studium an der FH Nürnberg für Kommunikations-Design, Diplom-Abschluss Fotodesign und Typografie

1987-1992 Art-Director bei der Werbeagentur Kreis, Nürnberg

1992-2001 Umzug nach Stuttgart/Esslingen, Freie Mitarbeit Agentur AD+CD, Stuttgart

Seit 1992 Freischaffend als Grafikerin und Künstlerin, firmiert unter MHDesign

Langjährige Werbeetatbetreuung der Pensionskasse für freie Mitarbeiter

der deutschen Rundfunkanstalten.

Fachgruppenbetreuung der IG Medien etc.

Die ersten Digital ARTs entstehen.

Gemeinschaftsprojekte mit der Bildhauerin Ingrid Franzen, Esslingen.

2001 Rückkehr nach Nürnberg, Arbeiten in Keramik, Ton und Bronze.

2005 Paris: Ausbildung bei Arno Stern. Ausdrucksmalen

2006 Kauf und Sanierung eines Jugendstilhaus in Nürnberg/Zerzabelshof

2007 Eröffnung des Ateliers MH-Design Goldbachhaus im OG

2008 Die Stiegen-Galerie im Goldbachhaus wird eröffnet

Ausstellungen: mit/oder anderen Künstlern

Seit 2010 Aquarell-Malreisen nach Italien, Griechenland, Österreich, Portugal, Deutschland, USA

Seit 2011 Gaststudium an der Akademie der bildenden Künste. Kunstgeschichte und Akt

Seit 2012 Studium an der Freien Kunstakademie Augsburg, Lithografie, Siebdruck, Acryl- und Ölmalerei, Japanische Pinselmalerei, Abziehtechnik

2013 Gibt AKT-Zeichenkurse im Goldbachhaus….

2015 kuratierten wir mit Hilfe von Frau Dr. Theresa Bischoff, ca. 6000 qm Ausstellungsfläche auf dem ehemaligen AEG-Gelände Nürnberg. GUTE KUNST ? WOLLEN ! Es wurden über 600 Bilder aus der Kunstsammlung von Herrn Dr. Dr. Thomas Rusche, Inhaber der Modekette SÖR, gezeigt.

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Margit Hüttner © MHDesign